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Verschiedene
Anwendungsmöglichkeiten >>
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Das basale Segment, sowie das Transportsegment werden flächig
gegeneinander nach Inkorporation im jeweiligen Knochensegment
festgehalten und dadurch mit vorher bestimmbarem Vektor distrahiert.
Beide Segmente werden durch die inkorporierten
Flächen gegeneinander gehalten, die mit einer Kardanik verbunden
sind. (Bei einem Knochenangebot von > 8- 10
mm)
Das Transportsegment liegt im horizontalen Osteotomiespalt flächig
auf. Das basale Segment ist flächig inkorporiert.
(bei einem
Knochenangebot von 4-8mm)
Sowohl die Transport-, als auch die basale Fläche des Distraktors
liegen im horizontalen Osteotomiespalt: bei einer horizontalen
Osteotomie knapp unterhalb der Kortikalis. Dadurch gelingt es auch mit
minimalem Knochenangebot (< 4mm) eine
zuverlässige vektorvorbestimmte Distraktion durchzuführen.
(bei Cawood-Klassifizierung 7 und 8)
Bei minimalem Knochenangebot über dem Nerv ist auch die
Plazierung des basalen Teiles unterhalb des Nervs möglich.
Besondere Vorteile des Flächendistraktors >>
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Die bidirektionale Distraktion, d.h. kleine
vertikale Schritte jeweils unterbrochen durch horizontale Schritte bei
anderen Distraktionsgeräten, scheinen das fragile Gleichgewicht
des regenerativen Knochens ungünstig zu beeinflussen (Jenssen,
2001). Es empfiehlt sich deshalb den dreidimensionalen Vektor bei Insertion
des Flächendistraktors genau festzulegen. Falls der Flächendistraktor
in einem vorbestimmten Winkel inkorporiert wurde, läuft die vertikale
und horizontale Komponente der Neubildung in vorbestimmbaren ruhigen
Schritten ab. Dies hat einen günstigen Einfluss auf die Neubildung.
Auch ein sogenanntes Jiggeling oder eine Kallusmassage kann in ruhigen
vorbestimmbaren Schritten zur Verbesserung der Knochenqualität
sicher angewandt werden, da die Dreidimensionalität vorgegeben
ist und dadurch in gleichem Masse wie distrahiert wurde, der Distraktor
schrittweise zurückgedreht werden kann. (Jiggeling und Kallusmassage
nach Hidding, Lazar. Zöller)
Vorteile des Flächendistraktors
nach Cierny/ Fuchs >>
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Ein einfacheres Platzieren wird durch
die homologisierten und kalibrierten rotierenden Instrumente ermöglicht.
Bei FD - Benutzung
und diamantierter Ausführung ist tupfendes Arbeiten möglich
und eine grössere Sicherheit in der Handhabung der rotierenden
Instrumente gegeben. Dadurch ergibt sich auf Grund des geringen Drucks
auf den Knochen eine geringere Erhitzung.
Auch die Zeiteinwirkung der Traumatisierung und Erhitzung des Knochens
ist durch die verzahnte und diamantisierte
Führung geringer.
Durch die nur an einer Stelle durchgeführte Operation ohne
Operationsstellen an anderen Stellen des Körpers wird die Beeinträchtigung
des Wohlbefindens der Patienten verringert und dadurch auch die Akzeptanz
in der Zukunft zur Durchführung kleiner
umschriebener Distraktionen wahrscheinlicher.
Die zwei verschiedenen Varianten des
Flächendistraktors >>
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Es gibt zwei Möglichkeiten: ein einzeitiges
oder ein zweizeitiges Verfahren.
Ein einzeitiges Verfahren wird angewandt, wenn der Flächendistraktor
belassen wird und auf Grund seiner unterbrochenen Flächen
osteointegriert. Aus diesem Grund ist er zentrisch gestaltet und nach
erfolgter Osteointegration kann der vertikale Teil mit
einem Abutment verschraubt werden und als prothetischer Stützpfeiler
dienen.
Beim zweizeitigem Verfahren wird der Flächendistraktor explantierbar
gestaltet. Um den Kallus zu schonen wird eine exzentrische
Form des Distraktors mit offenen Flächen spongiosawärts angestrebt.
Die basale Fläche des Distraktors soll in diesem
Fall grösser sein als die Transportfläche. Die angeschärften
Ränder des Basisteils lassen sich mesial und distal trotz eventueller
Lage der Basisteilfläche und der Transportfläche im horizontalen
Osteotomiespalt durch Einschlagen wie ein Pressfit
verankern. Die vertikalen Osteotomien sollten mit Vorteil einen kleineren
Abstand von einander haben als die gesamte Breite
des Basisteils. Dies unterstützt wesentlich die Klemmwirkung.
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