Allgemeines zur Biologie und zur Methode
Viele Studien zeigen die Zellbiologie, die Molekularbiologie und die biochemischen Einflüsse der Knochenheilung durch BMU (Beta - TGF und BMP-2; = Bone morphogenetic units) und vernachlässigen die örtlichen mechanischen Einflüsse. Bei der atraumatischen Vorgehensweise, wie z.B. bei der minimal-invasiven Verbreiterung des Alveolarkamms wird durch die Aufrichtung und Drehung der nutritiv-versorgten, basal-gestielten kortikalen Platte eine "mechanische Schalung" und dadurch eine "Guideline" zur Knochenneubildung erreicht. Diese mechanische Vorgabe scheint die osteogenetischen Zellen bevorzugt zu beeinflussen und die treibende Kraft für die Knochenneubildung zu sein.
Die atraumatische Vorgehensweise mit Schutz des Periostes und des umgebenden Weichteilgewebes durch die interne vertikale Osteotomie - im Sinne einer Sollbruchstelle - beeinflusst den Erfolg der Knochenneubildung entscheidend. Denn das Periost ist nach einer Aufklappung mit Periostschlitzung erst wieder nach ca. sechs Wochen vollfunktionstüchtig. Dies wird vermieden. ("form follows function", Wolff's Gesetz)
Da eine Ossifkation nur entstehen kann, wenn die kortikale Wand stabil bleibt und keine Mikrobewegungen entstehen, können zur Stabilisierung und Schienung der kortikalen Platte Implantate, die den Spalt offen halten, inkorporiert werden. Es kann eine offene Heilung über Granulation oder ein primärer Wundverschluss durch Mobilisierung der Schleimhaut von lingual angestrebt werden.
Die atraumatische Vorgehensweise mit Schutz des Periostes und des umgebenden Weichteilgewebes durch die interne vertikale Osteotomie - im Sinne einer Sollbruchstelle - beeinflusst den Erfolg der Knochenneubildung entscheidend. Denn das Periost ist nach einer Aufklappung mit Periostschlitzung erst wieder nach ca. sechs Wochen vollfunktionstüchtig. Dies wird vermieden. ("form follows function", Wolff's Gesetz)
Da eine Ossifkation nur entstehen kann, wenn die kortikale Wand stabil bleibt und keine Mikrobewegungen entstehen, können zur Stabilisierung und Schienung der kortikalen Platte Implantate, die den Spalt offen halten, inkorporiert werden. Es kann eine offene Heilung über Granulation oder ein primärer Wundverschluss durch Mobilisierung der Schleimhaut von lingual angestrebt werden.

